Was hilft bei Mückenstichen?

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Mückenstich

Mücken lieben die Abendstunden

Die Mückenzeit beginnt jedes Jahr zur Sommerzeit. Die warmen Temperaturen in Verbindung mit Regenschauern begünstigen den Lebensraum der Mücken. Sie legen ihre Eier in Pfützen und Gewässern ab und schon nach kurzer Zeit schlüpfen etliche Mückenlarven. Diese werden schnell erwachsen und begeben sich auf Nahrungssuche. Vor allem schmeckt den Mücken warmes Blut von anderen Lebewesen. Mücken machen sich in den Abendstunden und der Dunkelheit auf den Weg und piesacken ihre Opfer. Wer kennt nicht das nervige summende Geräusch einer Mücke auf der Jagt, wenn man selber lieber schlafen möchte.

Heimische Mücken und deren Verwandte im Ausland

Die in Deutschland bekannten Mückenarten sind eher harmlos. Sie rufen nach einem Stich meist nur eine juckende Hautschwellung hervor. Diese Schwellung verschwindet nach wenigen Stunden wieder. Manchmal aber auch erst nach 2 bis 3 Tagen. Anders verhält es sich bei den im wärmeren Ausland angesiedelten Mückenarten. Diese können einige Krankheiten übertragen. Zu den gefährlichen Mückenarten gehören die Tigermücke und die asiatische Buschmücke. Diese Insekten übertragen Bakterien und Fieberkrankheiten wie zum Beispiel das Denguefieber. Urlauber die diese Regionen bereisen wollen, sollten sich entsprechend gegen die dort vorkommenden Krankheitserreger vorbereiten.

Warum jucken Mückenstiche und was hilft dagegen?

Da sich die Mücke vom Blut ihrer Opfer ernährt, muss sie die Hautschicht erst einmal durchbohren. Dafür benutzt sie ihren Rüssel. Ist das Blut erst einmal erreicht, versucht es sofort zu gerinnen. Gegen die Blutgerinnung wird die Mücke ihren Speichel anwenden. Dieser sorgt dafür, dass das Blut permanent flüssig bleibt und es die Mücke in ihren Körper saugen kann. Dieser Speichel sorgt in der Haut für eine Immunreaktion die sich bei Menschen mehr oder weniger stark äußert. Die Stärke der Reaktion ist auch davon abhängig, wie viel Speichel die Mücke bei ihrem Angriff in die Haut injizieren konnte. Hat man den Mückenstich über das Jucken bemerkt, sollte man auf keinen Fall daran kratzen. Schlimmstenfalls öffnet sich die Wunde und Bakterien können dort eintreten. Das könnte dann zu schlimmen Folgen führen. Am besten kühlt man den Stich mit einem nassen Lappen oder einem Gel aus der Apotheke. Letztere verfügen auch über Entzündungshemmende und septische Inhaltsstoffe, die für eine zügige Heilung sorgen. Einige Mückenstichgeplagte schwören auch auf Hausmittel wie das Auflegen einer geöffneten Kartoffel, Zwiebel oder Zitrone auf den Mückenstich. Im Vergleich zu einem Mückenstich ist der Wespensich deutlich schlimmer. Hier informieren wir sie was bei einem Wespenstich am besten hilft.

Wer ist von Mückenstichen besonders betroffen?

Man kann sich wundern, dass einige Menschen anscheinend komplett vor der Gefahr von Mückenstichen immun sind und andere die Mücken regelrecht anziehen. Grund dafür sind die Sinnesorgane der Mücke. Sie ist sehr wählerisch was den Geruch ihrer Opfer angeht. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen die erhöht Fett- oder zuckerreiche Nahrungsmittel verzehren häufiger an Mückenstichen leiden.

Was kann ich gegen Mücken tun?

Wen sie an häufigen Mückenstichen leiden, sollten sie vor allem auf ihre Kleidung achten. Tragen sie in den sommerlichen Abendstunden eher leichte Kleidung um ein Schwitzen zu vermeiden. Hilfreich sind auch einige Produkte aus dem Drogeriemarkt. Zu den Mitteln die nach Expertenmeinung auf keinen Fall helfen, gehören zum Beispiel der Mückenpiepser, Düfte und Öle als Kerze und UV-Lampen. Sinnvoll dagegen ist ein gut installiertes Moskitonetz mit einer Maschenweite von maximal 2 Millimetern. Die in der Drogerie erhältlichen Mückenschutzmittel von Autan schneiden bei den Tests regelmäßig gut ab.