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Alles über Styroporplatten: Ein Kauf- und Anwendungsleitfaden

Thema: Hobby

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Vom Baustoff bis zum Bastelmaterial: Styroporplatten in ihrer ganzen Pracht


Lassen Sie uns eine Ode an die Styroporplatte singen – dieses wunderbar leichte, überraschend stabile und unsagbar vielseitige Material, das überall dort auftritt, wo Isolationsbedarf herrscht oder das Bastelherz höher schlägt. Oder wo einfach nur ein Bruchteil eines Ziegelsteins zur Einfriedung eines galaktischen Imperiums im Maßstab 1:100 benötigt wird. Styropor, oder wie die Chemiker sagen, expandiertes Polystyrol (EPS), besteht im Grunde nur aus Luft und Kunststoff – ein echter Weltmeister im Schwergewicht Fliegengewicht.

In der Bauindustrie gehören Styroporplatten zu den Dämmstoff-Klassikern, helfen sie doch, die Heizkosten zu senken und das Klima zu schützen – und das schon seit vielen Jahrzehnten. In letzter Zeit etwas in Verruf geraten, was ökologische Aspekte angeht, sind sie dennoch nicht aus dem Handwerk wegzudenken. Wer also baut, dämmt oder bastelt, kommt kaum um das zähe, weiße Schaumstoffgewächs herum.

Kaufberatung: Was es nicht alles gibt!


Beim Erwerb von Styroporplatten erlebt mancher eine wahre Odyssee durch den Dschungel verschiedener Dichten, Dicken und Dimensionsverhältnisse. Brechen wir also eine Lanze für den Überblick und geben einige profunde Tipps, um die passende Platte zu finden. Zunächst wäre da die Dichte anzusprechen: Ein höheres Gewicht pro Kubikmeter bedeutet in der Regel eine bessere Belastbarkeit und Wärmeisolierung - wichtig für Fußbodenheizungen und Außenwände.

Dann die Dicke: Je dicker die Platte, desto besser die Dämmung, das ist klar. Aber bevor Sie Ihr Haus in eine Styroporburg verwandeln, checken Sie die geltenden Bauvorschriften und halten Sie Maß, denn auch eine zu gute Dämmung kann Probleme mit Feuchtigkeit nach sich ziehen. Durchstöbern Sie außerdem die verschiedenen Typen von Styroporplatten. Es gibt solche, die speziell für den Einsatz in Feuchträumen konzipiert sind, solche mit einer zusätzlichen Beschichtung für den Außeneinsatz und sogar solche, die schon fertige Putzschichten tragen.

Im Einsatz: Richtiges Schneiden, Kleben und Dämmen


Die richtige Anwendung von Styroporplatten ist ein Kunst für sich. Während es beim Hobbybasteln meist mit der guten alten Schere und vielleicht einem Teppichmesser getan ist, braucht es auf dem Bau etwas mehr Fingerspitzengefühl und das richtige Werkzeug. Ein Styroporschneider, der die Platten mit einem heißen Draht zerteilt, wird schnell zum besten Freund des Heimwerkers. Manche schwören auch auf die Styroporsäge – die Frage "Säge oder Schneider?" könnte fast ein Glaubenskrieg in Bauforums sein.

Und wie befestigt man die leichten Riesen am besten? Es gibt speziellen Styroporkleber oder auch Montageschaum zu kaufen - Achtung, letzterer dehnt sich aus und könnte ein filigranes Modell schnell zum Platzen bringen. Spachtelmassen und Putze sind dann der nächste Schritt, wenn es um die Veredelung und den Schutz der Dämmplatte geht.

Beim Dämmen selbst gilt: Stöße und Fugen sollten möglichst luftdicht versiegelt werden. Da Styropor atmungsaktiv ist, funktioniert es wunderbar als Dämmmaterial, aber Lücken und Kältebrücken können den Effekt zunichtemachen. Also nehmen Sie sich Zeit und seien Sie pingelig – Ihre Heizrechnung und die Poleisbären werden es Ihnen danken.

Ein Blick in die Zukunft: Ökologie und Alternativen


Es ist kein Geheimnis, dass EPS in der Umweltszene nicht gerade als der grüne Daumen unter den Baustoffen gilt. Die gute Nachricht ist, dass die Industrie nicht schläft und bereits Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen und solche, die besser recycelbar sind, entwickelt. Die schlechte Nachricht ist, dass diese Alternativen oft noch teurer oder in ihren Eigenschaften nicht ganz so strahlend sind wie ihr leichtgewichtiger Vorfahre.

Wer also sein ökologisches Gewissen beim Kauf von Styropor schlagen hört, der kann auf Alternativen wie Holzfaserdämmstoffe, Kork oder Schafwolle zurückgreifen. Diese liegen vielleicht nicht ganz so leicht in der Hand und sind im Portemonnaie etwas schwerer zu tragen, aber sie bieten ökologische Vorteile und sind oft ebenfalls sehr effektive Dämmstoffe.

Zum Schluss: Mit Styropor die Welt ein wenig heller machen


Mag sein, dass Styropor nicht das Material der Wahl für die Umweltaktivisten unter uns ist, und mag sein, dass die Arbeit damit manchmal mehr an eine Schneeballschlacht als an ernsthaftes Handwerk erinnert – aber eines ist sicher: In vielen Bereichen des Lebens sorgt dieser vielseitige Kunststoffschaum für Wärme, für Schutz und manchmal einfach nur für ein bisschen Spaß. Beim nächsten Mal, wenn Sie eine Styroporplatte in den Händen halten, denken Sie an all das, und vielleicht huscht Ihnen ein kaum merkliches Lächeln über die Lippen: Es könnte der Beginn einer Schaumstoffromantik sein.
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