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Wie werden Bratpfannen richtig gereinigt?

Thema: Haushalt

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Einleitung: Die leidenschaftliche Begegnung von Pfanne und Spülschwamm
Bratpfannen und ihre Nutzer teilen eine tiefgründige, kulinarische Kameradschaft. Mit jeder Benutzung steigt die Intimität dieser Beziehung, werden doch gemeinsam die geschmackvollsten Kreationen erschaffen. Doch nach dem schmackhaften Verzehr kommt das unvermeidliche – die Reinigung. Hier gehen die Meinungen auseinander. Manche behandeln ihre Bratpfanne wie ein rohes Ei, andere schrubben wie Berserker auf der Spülschlacht. Wir nehmen die goldene Mitte und entdecken, wie man Bratpfannen wirklich richtig reinigt – mit so viel Spaß, wie man eben beim Abwasch haben kann.

1. Die Vorbereitung: Strategie statt Muskelkraft
Bevor man sich in die Schlacht der Essensreste stürzt, sollte man eine kluge Strategie entwickeln. Eine Bratpfanne ist kein Ort für hitzige Gefechte. Sie braucht Feingefühl und die richtige Ausrüstung. Edelstahl kann beispielsweise mehr aushalten als eine sensible beschichtete Pfanne. Man sollte also zuerst den Typ seiner Pfanne identifizieren, denn das Material diktiert das Schlachtfeld. Hat man dann seine Pfannen-DNA entschlüsselt, kann die Reinigung beginnen.

2. Der Angriff: Das Bad der Götter
Sie haben es sich verdient; auch Bratpfannen brauchen ein Spa-Erlebnis. Beginnen wir mit der sanftesten Methode, dem Einweichen. Hartnäckige Reste erweichen im warmen Seifenbad und lassen sich später viel leichter entfernen. Wenn man ein Anhänger der 'Clean-as-You-Go'-Philosophie ist, wird das Einweichen direkt nach dem Kochen empfohlen. Zu dieser Methode passt der Spruch: „Stress vermeiden, Pfanne baden!“

3. Die Intervention: Die Waffenwahl
Vorsicht ist der Schlüssel - wer seine Beschichtung liebt, der schrubbt nicht. Benutzen Sie weiche Schwämme oder Tücher für beschichtete Pfannen, um keine Kratzer zu hinterlassen. Hartnäckige Stellen dürfen alten Hausmitteln wie Backpulver und Wasser oder einem Schuss Essig begegnen. Hierbei wirken chemische Reaktionen für Sie und nicht gegen Sie. Edelstahlpfannen vertragen hingegen etwas rauere Bürsten und stärkere Reinigungsmittel, doch Vorsicht – auch sie haben Gefühle.

4. Das Duell: Wer gegen Was
Jetzt wird's ernst. Wer gegen Was. Sie gegen die Essensreste. Oft inkludiert ein Duell eine Reihe von agilen Schwenkbewegungen, bei denen Wasser und Schaum durch die heimische Küche fliegen. Aber erinnern Sie sich? Weniger Wild West, mehr Geduld und Sorgfalt. Bei eingebrannten Resten empfiehlt es sich, einen Holzspatel zur Hilfe zu nehmen. Dieser kann mit sanftem Druck das Loslösen unterstützen, ohne dass das Material darunter leidet. Denken Sie daran, der wahre Held ist nicht der, der am meisten schrubbt, sondern der, der am schlau reinigt.

5. Die Kür: Die schonende Trocknung
Nach einem erfolgreichen Duell und einer gründlichen Reinigung sollte die Pfanne ruhmreich getrocknet werden. Hier gilt: Abtrocknen statt Lufttrocknen. So werden Wasserflecken vermieden und die Lebensdauer der Pfanne verlängert. Zum Abtrocknen eignet sich ein weiches Tuch oder auch Küchenpapier. Behandeln Sie Ihre Pfanne wie ein zartes Gemüt nach einem heftigen Streit – mit einer liebevollen und trocknenden Umarmung.

6. Das Happy End: Liebevolle Pflege für das nächste Abenteuer
Nachdem Ihre Pfanne nun blitzblank ist, geht es um die liebevolle Nachpflege. Vor allem gusseiserne Pfannen brauchen zusätzliche Zuwendung in Form von Öl, damit sie nicht rosten und die Antihaft-Eigenschaft erhalten bleibt. Ein kleiner Schutzfilm bringt nicht nur Glanz, sondern auch Geschmay und Gemütlichkeit zurück. Ihr treuer Küchenfreund ist nun bereit für das nächste Abenteuer in Ihren Händen - Möge das Brutzeln beginnen und das Spülen genossen werden!
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