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Spielzeug und Freizeitgestaltung: Clevere Spartipps für Familien

Thema: Familie

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Spielzeugflut im Griff – Clevere Organisation zahlt sich aus


Wer kennt es nicht? Kaum hat das Jahr begonnen, stapeln sich im Kinderzimmer die Spielzeuge, von Lego über Puppen bis hin zu elektronischen Geräten, die mehr kosten als so manche Monatsmiete. Dabei braucht es für den Familienfrieden und die Kinderzufriedenheit nicht einen Berg an Spielsachen, der den Mount Everest vor Neid erblassen lassen würde. Nein, im Gegenteil! Weniger ist oft mehr, und so wird das Lieblingsspielzeug nicht nur wertgeschätzt, sondern das Kind auch kreativer im Umgang damit.

Eine clevere Spartaktik beginnt also mit einem Wort: Organisation. Indem regelmäßig ausgemistet wird, behalten Sie den Überblick über das, was wirklich genutzt wird. Flohmärkte, Online-Verkäufe oder Tauschbörsen sind nicht nur Orte, um ausgemusterte Spielwaren zu Geld zu machen, sondern auch Horten der Schätze, denn oft finden sich hier kaum genutzte Spielzeuge zu einem Bruchteil des Originalpreises. Die Kunst besteht darin, zum scharfäugigen Jäger und Sammler zu werden – in der modernen Spielzeug-Safari des Sparens.

Zeit ist mehr als Geld – Gemeinsame Aktivitäten als Schatzkiste


Wenn es um Freizeitgestaltung für die ganze Familie geht, greifen viele tief in die Tasche, um die lieben Kleinen zu unterhalten. Freizeitparks, Kinos und Indoor-Spielplätze versprechen Abenteuer und beschäftigte Kinder. Doch wenn wir ehrlich sind, hat sich der Besuch beim riesigen Hüpfkissen nach dem zehnten Mal schon etwas abgenutzt.

Warum also nicht in Erlebnisse investieren, die nicht nur kostenlos, sondern auch unbezahlbar sind? Ein Tag im Park, beim Geocaching oder eine selbst organisierte Schatzsuche fördern sowohl die Kreativität als auch den Familiensinn. Klar, die Planung kostet etwas Zeit, aber die Investition zahlt sich aus. Denn statt auf digitale Animateure zu setzen, wird die Familie selbst zur Quelle der Unterhaltung – und das fördert die Familienbande mehr als jeder Pixar-Film.

Do-it-yourself – Der Familienhit für jede Jahreszeit


Jetzt wird es handfest: DIY-Projekte sind der Spartipp schlechthin. Im Internet wimmelt es von Anleitungen für Spielhäuser, Schaukeln oder selbstgekneteten Spielsachen. Die benötigten Materialien haben oft den großen Vorteil, erstaunlich günstig zu sein, oder befinden sich bereits ungenutzt in den Tiefen Ihres Kellers. Die gemeinsame Bau- oder Bastelzeit ist nicht nur ein Spaß für die Kleinen, sondern auch für die Großen. Wer kann schon von sich behaupten, gemeinsam mit seinen Kindern ein Häuschen gebaut zu haben, das jetzt stolz im Garten steht?

Zugegeben, das erste Mal, wenn der Hammer auf den Daumen statt auf den Nagel trifft, kann es zu spontanen Lautäußerungen kommen (akustische Selbstdarstellungen von innerem Schmerz sollten kindgerecht gehalten werden). Doch diese kleinen Missgeschicke gehören zum DIY-Charme dazu und werden in späteren Jahren sicher zu den amüsantesten Familienanekdoten zählen.

Geiz ist nicht immer geil – Kluge Investitionen für die Zukunft


Natürlich gibt es auch Momente, in denen Sparen einfach nicht die Antwort ist – zum Beispiel, wenn es um die Qualität und Sicherheit von Spielzeugen geht. Hier lohnt es oft mehr, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, anstatt auf billige Varianten zu setzen, die nach zwei Wochen in alle Einzelteile zerfallen. Kluge Investitionen zahlen sich in Langlebigkeit und Werterhalt aus. Lesen Sie Bewertungen, tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus und setzen Sie vielleicht auf klassische Spielzeuge, die schon Generationen von Knirpsen überstanden haben.

Bei Technologie und Lernspielzeug kann es ebenso sinnvoll sein, nicht auf den ersten Blick den Geldbeutel zuzuschnüren. Gerade in einer Zeit, in der Bildung immer digitaler wird, kann es eine vernünftige Entscheidung sein, in qualitativ hochwertiges, pädagogisch wertvolles Spielzeug zu investieren, das die Entwicklung der Kleinen fördert.

Alternativen zum Neukauf – Secondhand und Austausch


Wer sagt denn, dass Spielzeug immer neu sein muss? Ein Besuch im Secondhand-Laden für Kinderartikel kann eine wahre Offenbarung sein. Und, freilich, man sollte vielleicht nicht die Nase rümpfen, wenn man das eine oder andere Stofftier findet, das eine zweite Chance verdient hat. Eine hesse Dichterweisheit lautet nicht umsonst: "Es ist nicht alles Gold, was glänzt, aber es glänzt auch im Gebrauchten manch guter Kern."

Viele Städte haben auch sogenannte "Spielzeugbibliotheken", in denen man Spielzeuge für einen gewissen Zeitraum ausleihen kann. Eine grandiose Idee für alle, deren Kinder die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches bezüglich neuer Spielsachen an den Tag legen.

Der Geist von Morgen – Nachhaltigkeit spielerisch vermitteln


Abschließend noch ein Gedanke, der nicht nur dem Sparschwein, sondern auch Mutter Natur zu Gute kommt: Nachhaltigkeit. Ein spielend leichter Umgang mit Ressourcen, das Weitergeben von gebrauchten Spielsachen und das Vermeiden von Plastik bergen großes Potenzial. Sie prägen die nächste Generation in ihrem Umgang mit unserer Welt und legen somit den Grundstein für eine umweltbewusste Zukunft. Ganz nebenbei vermittelt man seinen Kindern damit wertvolle Prinzipien: Teilen, Wiederverwenden und Wertschätzen.

Sparen, Spaß haben und der Umwelt etwas Gutes tun – wer hätte gedacht, dass all das Hand in Hand gehen kann? Es bedarf nur eines kleinen Umdenkens, ein bisschen Kreativität und der Bereitschaft, die Freizeit etwas anders anzugehen. So wird aus der Spielzeug- und Freizeitgestaltung ein fröhliches, familiäres und finanziell sorgenfreies Unterfangen.
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