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Wie sieht die Zukunft von New Work in der Arbeitswelt von Morgen aus?

Thema: Beruf

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Der endlose Flirt mit der Flexibilität


Es war einmal eine Zeit, in der Computer ganze Räume füllten und Arbeitnehmer Montag bis Freitag, von neun bis fünf, an ihren Schreibtischen festgetackert waren. Doch im Land des progressiven Arbeitens, auch "New Work" genannt, bricht eine neue Zeitrechnung an. Hierbei wird Flexibilität großgeschrieben – und zwar so groß, dass man es sogar aus dem Weltall lesen könnte, wäre das nicht physikalisch völlig unsinnig. In diesem Szenario ist die strikte Trennung von Büro und Heim mehr Mythos als Realität und Arbeitszeiten gleichen eher einem Buffet nach eigenen Vorlieben als einem starren Menüplan.

Den Arbeitnehmern von morgen wird nicht bloß ein Schlüssel zu einem physischen Büro in die Hand gedrückt, sondern eine metaphorische Eintrittskarte zu einer Welt mit flexiblen Workspaces, die überall sein können. Hierbei ist von Coworking-Spaces über das Home-Office bis hin zu virtuellen Realitäten alles dabei. Produktivität und Kreativität sollen im gewählten Arbeitsumfeld gedeihen wie Kresse auf dem feuchten Küchenpapier – schnell und ziemlich überall.

Digital natives am Werk


Stellen Sie sich vor, Ihr neuer Kollege ist ein Algorithmus. Nicht irgendeiner, sondern einer, der Kaffeepausen überflüssig macht, weil er keine braucht und der nie krank wird. Das Team von morgen könnte eine Mischung aus Mensch und Maschine sein, eine Liaison, die Produktivität träumen lässt. In dieser Ära werden digitale Fähigkeiten so essenziell sein, wie die Fähigkeit, atmen zu können.

Digitalisierung und Automatisierung pflügen die Arbeitslandschaft gründlich um. Es entstehen Jobs, die wir heute noch nicht einmal träumen können, und gleichzeitig verschwinden altbekannte Tätigkeiten im schwarzen Loch des Vergessens. Die zukünftigen Arbeitnehmer müssen ein bisschen Chamäleon sein und Fähigkeiten adaptieren, so schnell, dass man meinen könnte, sie hätten ihre Gehirne overclocked. Lebenslanges Lernen ist also nicht länger eine freundliche Empfehlung, sondern eine Überlebensstrategie.

Das Büro ist tot, lang lebe das Büro!


Wenn es um New Work geht, erscheint der klassische Büroraum manchmal wie ein ausgestorbener Dinosaurier neben einem ultramodernen, dalli-dalli befiederten Vogel. Doch vielleicht sollte das Büro nicht vorschnell für tot erklärt werden. Es erlebt gerade eher eine Metamorphose. Statt grauer Teppichboden und trister Einzelkäfige wird das Büro der Zukunft ein Social-Hub sein, ein Ort für Interaktion, Innovation und – kaum zu glauben – vielleicht sogar den ein oder anderen Spaß.

Die Werkstatt des 21. Jahrhunderts könnte eine Oase für Zusammenarbeit sein, angereichert mit smarter Technologie, die unser Leben erleichtert und unsere Arbeit unterstützt. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie könnten durch die Gänge schlendern und dabei ihren nächsten Bericht diktieren, während intelligente Wände jedes Wort aufzeichnen und direkt ins Firmen-CMS speisen.

Work-Life-Balance oder Work-Life-Blend?


Das Konzept der Work-Life-Balance ist fast so alt wie der Drang, sein Smartphone zu checken, während man eigentlich Zeit mit den Liebsten verbringen sollte. New Work nimmt diese Idee und verwandelt sie in ein exquisites Smoothie aus Beruf und Privatleben. Statt als streng getrennte Sphären zu existieren, sollen Arbeit und Leben ineinanderfließen wie Kaffee in Milch.

Die Zukunft könnte eine Epoche sein, in der man mal eben zwischen dem Schlittenziehen mit den Kindern und der Videokonferenz mit asiatischen Geschäftspartnern switcht. Und wenn wir ganz ehrlich sind, werden die Grenzen vielleicht so verschwimmen, dass wir unseren Laptop auf dem Schoß haben, während wir versuchen, den sinnlichsten aller Sandburgen am Strand zu errichten.

Bitte recht ethisch!


Mit dem ganzen Trubel um Flexibilität, Digitalisierung und smarte Arbeitsplätze dürfen wir eines nicht vergessen: Ethik. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz mitentscheidet, wer befördert wird und wer nicht, wird es umso wichtiger, ethische Prinzipien fest im Arbeitsalltag zu verankern. Gerechtigkeit, Datenschutz und der respektvolle Umgang mit KI-Kollegen könnten Leitplanken für eine humane Arbeitswelt sein, die nicht aus den Augen verliert, dass am Ende des Tages Menschen die Protagonisten dieser Geschichte sind.

Das Happy End - oder ist es nur der Anfang?


Während wir also die Schritte in diese neue, glitzernde Welt des Arbeitens tatzen, sollte man immer daran denken, nicht alles für bare Münze (oder Bitcoin) zu nehmen. Die Zukunft von New Work könnte ein aufregendes Abenteuer werden, vorausgesetzt, wir vergessen nicht zu lachen, wenn mal wieder das virtuelle Meeting wegen eines Software-Updates unterbrochen wird oder der KI-Kollege aus Versehen das Betriebssystem des Chefs für einen Virus hält. Letztendlich ist es die menschliche Fähigkeit, mit Veränderungen humorvoll umzugehen und sie zu gestalten, die New Work prägen wird.
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